Wie findet der Hausbock (Hylotrupes bajulus) das für ihn als Nahrung geeignete Holz?

Zur wissenschaftlichen Klärung der Frage, wie der Hausbock (Hylotrupes bajulus) das für ihn als Nahrung geeignete Holz findet, sucht ein Wissenschaftler des Instituts für Forstzoologie der Universität Göttingen Holzbalkenstücke aus Fichte und Kiefer unterschiedlichen Alters.

Insbesondere soll geklärt werden ob der Hausbock per Geruch zwischen "altem" und "frischem" Holz unterscheiden kann und ob eine mögliche Verletzung der Oberfläche von altem Holz dessen Attraktivität steigert.

Wichtig ist eine möglichst genaue Datierung des "Lagerungsalters" des Holzes. Von zusätzlichem Interesse sind auch intakte Stücke von Balken, die bereits durch den Hausbock befallen wurden.

Eine Zeitreihe, d.h. Holz im Alter von ca. 10, 20, 30, 40... bis max 100 oder 200 Jahren wird angestrebt. Wer also einigermaßen genau datierbares Holz (ca. +/- 5 Jahre) zur Verfügung stellen kann, möchte sich bitte in Verbindung setzen mit:

Gerrit Holighaus

Institut für Forstzoologie, Uni Göttingen

Büsgenweg 3

37077 Göttingen

Tel.: 0551 / 39 36 10 (oder e-mail: gholigh@gwdg.de )

Eine weitere nötige Bedingung ist, dass das Holz frei von Schimmelpilzen und Fäule (holzzerstörende Pilze) ist.

Faustgroße Holzstücke sind u.U. ausreichend. Es müssen in jedem Fall unversehrte, verwitterte Außenseiten vorhanden sein. Wenn es auf dem Wege nach Göttingen liegt, ist auch eine Abholung vor Ort ggf. möglich. Sonst wird der Postweg wohl das Beste sein.

Hallo liebe(r) Leser(in), ein kurzer Zwischenstand:
Es wurde von Ihnen bislang kaum Material angeliefert oder angeboten. Schade, denn die Vielfalt der datierten Holzproben solte dadurch erweitert werden. In dem Zuchtlabor der BAM werden demnächst neue Käfer schlüpfen und bereitgestellt. Und Ihre Vielfalt an Holz fehlt uns noch...

So haben wirklichkeitsnahe Versuche außerhalb der Labore ihre eigenen Tücken. Ein bisschen die Siebte-Kreuz-Verzwicktheit der Anna Seghers: die Hausbockkäfer werden am 28.01.03 außerplanmäßig und urplötzlich da sein, aber zu wenig Proben mit zu wenig Vielfalt. Oder die Alternative, das mit den Proben ist klar, aber die Käfer schlüpfen nicht...


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