Blättlingsarten (Gloeophyllum spp.)
- vielfältig in ihrer Erscheinung


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Andere holzzerstörende Pilze
und speziell zu Blättlinge:
Brettschichtholz + Blättlinge
Fenster + Blättlinge
Zaunblättling an Gartenbank. Foto: Rüpke Spielplatz + Blättlinge
Flyer - Befall mit Hausfäulepilzen, die Mauerwerk nicht durchwachsen.

Klimabedingungen für Blättlingspilze
.

Holzfeuchte
(u) in Masse %

Temperatur
in °C
Minimum
< 20
unter 8 - 13
Optimum
40 - 204
28 - 38
Maximum
keine wirkliche Grenze, doch völlige Nässe des Holzes beeinträchtigt den Sauerstoffeintrag
keine wirkliche Grenze, doch zu warme Bedingungen trocknen das Holz aus
Quelle: Huckfeldt, T.; Schmidt, O. (2006) Hausfäule- und Bauholzpilze. Rudolf Müller Verlag, Köln

Eigentlich sollten sie Sonnenpilze heißen...

Denn sehr oft findet man die Fruchtkörper der Blättlinge an freien, sonnenbeschienenen Holzoberflächen. Ihr natürlicher Lebensraum sind liegende, sonnenbeschienene Hölzer an Wegrändern.

Sie zählen zu den Totholzzersetzern. Doch auch an unseren Lebensbereich haben sie sich angepasst. Seltener im Gebäude, trifft man insbesondere den Tannen- wie den Zaunblättling an wechselfeuchten Bauteilen, wie Fenstern, Türen, Außen- und Dachkonstruktionen, an.

Wächst ein Blättling entgegen dem Üblichen doch in den eigenen vier Wänden, ermöglicht ihm das ein ungewöhnlich feuchtes Bad oder etwa ein größerer Feuchteschaden. Er ist besonders gut an wechselnde Feuchten und hohe Temperaturen angepasst. Seine Optima liegen bei einer Holzfeuchte von 40 - 204 % und einer Temperatur von 28-38°C, doch auch bei geringeren Temperaturen von 8-13°C findet ein abgeminderter Holzabbau statt.

Typische Lamellen am oft konsolförmigen Fruchtkörper des Blättlings. Foto: Rüpke
Typisches, aber seltenes Mycel des Blättlings. Es ähnelt dem des Weißen Porenschwamms. Foto: Rüpke
Typisch für die Blättlinge ist eine leicht zu übersehende (versteckte) Innenfäule
Foto: Rüpke

... Innenfäule

In besonnter Lage wird z.B. zeitweise durch Staunässe befeuchtetes Holz regelmäßig von der Sonneneinstrahlung getrocknet und dabei auch recht aufgeheizt. Die Holzfeuchte ist dann an der Oberfläche für den Holzabbau durch Pilze zeitweise nicht ausreichend.

Doch im Holzinneren herrscht weiterhin ein stabiles, ausreichend feuchtes Klima, das durch die trockenere Außenschicht sogar noch vor dem zeitweisen Wärmeeintrag und somit vor Austrocknung geschützt wird. In diesem feuchten Innenklima hat ein sich hierauf einstellender Pilz beste Wachstumsbedingungen.

Er zerstört dabei das Holz von innen heraus. Die auf dem Bild erkennbare Braunfäule entsteht dadurch das Blättlingspilze die (helle faserige) Zellulose abbauen, und das brüchige (dunklere, pulverige) Lignin zurück bleibt. Das "braunfaule" Holz lässt sich so zwischen den Fingern zu Staub zerreiben.

Nach außen hin sichtbar wird ein Befall durch einen Blättlingspilz erst durch die meist konsolartigen Fruchtkörper, die er erst bildet, wenn er "gut genährt" ist, also das Holz schon völlig marode ist. Insofern meldet der erste erscheinende Fruchtkörper bereits den Verlust eines tragenden Bauteils!

Ein Fruchtkörper des Blättlings sprießt aus dem Fensterrahmen und meldet: "Dieser Fensterrahmen ist ganz sicher hin". Der Spitzname des Blättlings ist deutet auf den Schadenort hin "Fensterpilz". Foto: Rüpke

Vorkommen

Den Zaunblättling findet man an Fichten-, Tannen- und auch an Kiefernholz; der Balkenblättling, der sehr selten vorkommt, greift auch Laubholz und einige Tropenhölzer an.

Der Tannenblättling ist von den Blättlingsarten am häufigsten vertreten, wächst auf allen Nadelhölzern, bevorzugt aber Fichten- und Tannenholz.

Erheblichen Schaden kann dieser Pilz besonders an frei bewitterten Holzkonstruktionen aus Nadelholz anrichten, wo genügend Feuchtigkeit und ausreichend wärmendes Sonnenlicht seine Bedürfnisse erfüllen.

Gefährlich kann es daher bei Fenstern, Türen, Carports und besonders auch an Geräten auf Kinderspielplätzen oder Brückenbauwerken werden, wenn die Regeln des konstruktiv möglichen Holzschutzes nicht beachtet wurden. In der Folge ist das Holz unzureichend gegen Feuchtigkeit geschützt. Wenn sich dann an Rissen zusammen mit Schmutzablagerungen Staunässe bilden kann, finden die stets anwesenden Pilzsporen günstige Bedingungen zur Auskeimung. Der holzzerstörende Pilzbefall entwickelt sich nur durch die konstruktiv ermöglichten günstigen Befallsbedingungen.

Tauwasseranfall in Dachkonstruktionen geben sehr oft die Bedingungen für einen Blättlingsbefall her. Die Blättlinge profitieren in diesem Bauteil durch ihre Fähigkeit sich extreme Klimaverhältnisse anzupassen. Innerhalb solcher Flachdachkonstruktionen Garagen Wohnhäusern und Balkonen finden sich vermehrt bzw. überwiegend Dunkelfruchtformen in vielfältigster Art mit einem breiten Farbspiel.

Vergesellschaftungen mit anderen Pilzen, wie Muschelkremling, Weißer Porenschwamm, Brauner Kellerschwamm oder Sternsetenpilz oder Phellinusarten kommen vor. An die letzteren kann man denken, wenn neben der zu erwarteten Braunfäule auch Weißfäule erkennbar wird.

Wenn aus einem Riss im Holz schließlich der Fruchtkörper sprießt, ist meist schon das gesamte Holz innen zerstört. Dies ist also nicht etwa Anzeichen des Beginns, sondern zeigt schon das Endstadium des Holzabbaus an.

Blättlinge haben vielfältige und manchmal verwirrende Fruchtkörperformen
Typischer Fruchtkörper vom Tannenblättling (Gloeophyllum abietinum), von unten her gesehen. Foto: Rüpke
Konsole des Zaunblättlings, (Gloeophyllum sepiarium an) am Nadelholzfachwerk (Aufsicht, Wetterseite). Foto: Rüpke
Blättling, (Gloeophyllum spp.) knollige Dunkelfruchtkörper (unter der Schalung in einem Flachdachzwischenraum). Foto: Rüpke
Blättling, (Gloeophyllum spp.) Dunkelfruchtkörper. Lamellen oder Poren sind kaum erkennbar. Foto: Rüpke
Blättling, (Gloeophyllum spp.) älterer Fruchtkörper aus dunklem Bereich mit rechts deutlich erkennbarer Lamellenbildung. Foto: Rüpke
Zaunblättling, (Gloeophyllum sepiarium) aus dunklem Bereich, flach anliegend, glatt (frisch im Kantholzstapel). Foto: Rüpke
Poriger Fruchtkörper (42x15mm) vom Balkenblättling (Gloeophyllum trabeum), in der Aufsicht. Er ist festanhaftend 10 mm dick aufgewachsen. Foto: Rüpke
Kleinerer Fruchtkörper (15x7mm) vom Balkenblättling (Gloeophyllum trabeum), in der Aufsicht. Er ist festanhaftend 2 mm dick aufgewachsen. Foto:Rüpke
In Farbe und Form ähnlich aber mit Lamellen der Fruchtkörper vom Tannenblättling (Gloeophyllum abietinum). Foto: Rüpke
Zaunblättling, Gloeophyllum sepiarium, Außenbereich an Nadelholz, Draufsicht. Foto: Rüpke
Zaunblättling, Gloeophyllum sepiarium, die Untersicht (war mittig an Holzlatte). Foto: Rüpke
Zaunblättling, Gloeophyllum sepiarium, artspezifisch die Lamellenanzahl von 15-20 pro cm. Foto: Rüpke
Zaunblättling, (Gloeophyllum sepiarium) aus dunklem Bereich (frisch im Kantholzstapel), flach anliegend, geweihförmig die alte Mycelform. Foto: Rüpke
Zaunblättling, (Gloeophyllum sepiarium) aus Dunkelbereich (frisch im Kantholzstapel), flach anliegend, glatt, glänzend. (Das gelbliche "Strängmycel" ist das Plasmodium eines Schleimpilzes. Foto: Rüpke
Zaunblättling, (Gloeophyllum sepiarium) aus dunklem Bereich (frisch im Kantholzstapel), flach anliegend, am Rand in spitzen Stacheln aufwachsend, darin ein Insekt. Foto: Rüpke
ungewöhnlicher älterer Dunkelform, zottelig (Dachschalungsunterseite)
(Gloeophyllum spp.)Foto: Rüpke
Zaunblättling, (Gloeophyllum sepiarium) frischer, knolliger , moosartiger, Dunkelform in arttypischer Farbe (unter Flachdachschalung) Foto: Rüpke
Blättling, (Gloeophyllum spp.) knollige, ältere Dunkelform in (nicht arttypischer) weißer Farbgebung (innen aus einem Flachdach). Foto: Rüpke
Blättling, (Gloeophyllum spp.) junger, knolliger, moosartiger, Dunkelform in oranger Farbgebung (innen im Flachdach an Tragbalken aus Fichte) Foto: Rüpke
Blättling, (Gloeophyllum spp.) junge, korallenförmige Dunkelform in brauer Farbgebung (innen im Flachdach an Schalung aus Fichte) Foto: Rüpke
Blättling, (Gloeophyllum spp.) junge, geweihförmeige Dunkelform in oranger Farbgebung (innen im Flachdach an Tragbalken aus Fichte) Foto: Rüpke
Dunkelform vom Tannenblättling, (Gloeophyllum abietinum) Farbe ockerbräunlich, Form: wollig, flach mit Zoten ( 3,5 x 2,5 cm). Foto: Rüpke
Dunkelform vom Tannenblättling, (Gloeophyllum abietinum) Farbe hellbräunlich, Form: einzelner dunkelbrauner harter Stiel, umgeben von wolliger Keule (2 x 1 cm). Foto: Rüpke
Dunkelform vom Tannenblättling, (Gloeophyllum abietinum) Farbe beige bis bräunlich, Form: dunkelbrauner harter und breiter Stiel, darauf wolliger Becher (2 x 2 cm). Foto: Rüpke
Zwischen den Fugen zweier Fichtenholzbretter in einer Abseite im Dachstuhl eine Dunkelform des Tannenblättlings, rechts im Detail weiter vergrößert.
beigebräunliches Dunkelform vom Tannenblättling, (Gloeophyllum abietinum) hier als Knolle mit wolligen braunweißen Pusteln auf einem breiten dunkelbraunen härterem Fuß (4 x 2 cm). Foto: Rüpke
Tannenblättling (Gloeophyllum abietinum) Dunkelbraune, dickwandige Faserhypen 3 µm. In der Mitte eine dünnwandige hyaline Grundhyphe 3 µm mit Schnalle. Foto: Rüpke

Welcher Pilz wächst da?

Zu unterscheiden sind die Blättlingspilzarten durch die Anzahl der unterseitigen Lammellen pro cm. Die Fruchtkörper variieren je nach Alter und Umgebungsbedingungen in Größe und Färbung, aber auch in der Form. Sie sind an Holz gebunden. Häufig sind langgezogene, braun zonierte Konsolen mit oben korkiger Beschaffenheit.

Am Rand der Konsole bildet sich eine weiß-cremefarbene Zuwachskante.

Zählweise am Blättlingsfruchtkörper Foto:Rüpke

Auf der Unterseite weisen diese ein Labyrinth aus Leisten und Poren auf. Die Anzahl der Lamellen pro cm ergeben die artspezifischen Unterschiede:

Die Anzahl der Leisten zählt man am besten am Rand eines Fruchtkörpers. Je nachdem, wie viele Leisten oder Poren auf einem Zentimeter zu erkennen sind, handelt es sich um eine ganz bestimmte Blättlingsart.Im nebenstehenden Bild wurde der Fruchtkörper eines Zaunblättlings mit 18 Leisten pro Zentimeter ermittelt.

Blättlingsart
Merkmalsausbildung
Anzahl der Poren/ Leisten
Tannenblättling
grobe Leisten, selten Poren
9 - 11 je cm
Zaunblättling
Leisten, selten Poren
15 - 20 je cm
Balkenblättling
meist Poren, selten Leisten
20 - 40 je cm

Blättlinge haben selten Mycel, unten ist es weiß
Zaunblättling, (Gloeophyllum sepiarium) weißes Mycel wächst aus der Spalte heraus (Balkenunterseite). Foto: Rüpke
Blättling , (Gloeophyllum spp.), frisches unten weißes flächiges Mycel unter Kokosmatte. Foto: Rüpke
Blättling , (Gloeophyllum spp.), frisches unten weißes flächiges Mycel unter Bodenbelag, am Rand wachsende Fruchtkörper aus. Foto: Rüpke

Blättlinge werden machmal verwechselt mit dem dem Zinnoberschwamm, Pycnoporus cinnabarinus, der an gleichen Standortbedingungen zu finden ist, sich aber durch seine orange Färbung unterscheidet.

Junger Fruchtkörper des Zinnoberschwamms, Pycnoporus cinnabarinus.,auch Nördlicher Zinnoberschwamm, Zinnoberrote Tramete oder Zinnobertramete genannt,. Foto:Rüpke

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Spielplatz - versteckte Pilzschäden im Holz
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Flyer - Befall mit Hausfäulepilzen, die Mauerwerk nicht durchwachsen

Schadensbilder mit Blättlinge aus der Praxis:

Ein geschulter Blick wird die Stelle, an der sich ein Blättling ansiedeln kann, schnell erkennen. Dahinter verbirgt sich dann stets eine besonders an tragenden Bauteilen tückische Innenfäule.

In den folgenden Bildern ist es links der Brettschichtträger an einem Balkon eines Neubaus im 3.OG, und rechts daneben im Detail ist der Fruchtkörper schon deutlicher zu erkennen.

An diesem (Neubau!) Balkon ist Gefahr im Verzug... Foto: Rüpke
...der Fruchtkörper zeigt an: hier ist das Holz durch einen Blättling innen schon zerstört. Foto: Rüpke

In diesem einstürzenden Flachdach über dem 2. OG eines Wohngebäudes waren die Fruchtkörper des verursachenden Blättlingspilzes alle als Dunkelfruchtkörper ausgebildet. Ursache war eine unzureichende Dampfsperre auf der inneren (warmen) Seite.

Totalschaden nach Blättlingsbefall am Flachdach eines Wohnhauses.  Foto: Rüpke
Der Schalungsunterraum ist voller (älterer) knolliger Dunkelfruchtkörper des Blättlings. Foto: Rüpke

Nicht immer sind Blättlinge auf den ersten Blick zu erkennen, wenn z.B. Fruchtkörper rar sind. Hier gilt es zu suchen, irgendwo sind auch hier die sonst typischen Fruchtkörper der Blättlinge zu finden. Ein Hinweis ist hier das weiße Untermycel. Die mikroskopische Betrachtung führte hier einfacher zum Ziel.

Der Pilzschaden an der Holzbalkendecke unter Dach.
Foto: Eilers
Obermycel braun, Untermycel weiß, am Holz haftend.
Foto: Rüpke
Verinzelter Fruckkörper mit Lamellen.
Foto: Eilers
15-20 Lamellen pro cm, ein Tannenblättling.
Foto: Eilers

An begrünten Dächern sind Baufehler in Form einer Undichtigkeit an der Dampfsperren nicht selten. An den heute hoch gedämmten Gebäuden ist die Tendenz des Schadensumfanges dabei zunehmend. Ein (zu) hoher Tauwasseranfall ergibt die Befallbedingungen für holzzerstörende Pilze. Bei hohen Temperauren werden es Blättlingspilze sein, die hieran angepaßt sind. Heftigste Schäden, die u.U. sehr ins Geld gehen, sind so fast vorprogrammiert.

Blättlingsbefall unter einem begrünten Flachdach nach hohem Tauwasseranfall durch undichte Dampfsperre mit einem größerern Schaden. Foto: Beisse
Die (zu) hohe Holzfeuchte nach Tauwasseranfall in der Dachkonstruktion führte hier im lichtlosen Zwischenraum zu Dunkelfruchtkörperformen des Blättlings. Foto: Beisse

Mit dem folgenen Blättlingsbefall an einem Tür- / Fensterelement im Einfamileinwohnhauses kommt ein wiederkehrender Baufehler an`s Licht: der höhengleiche Ausgang zur Terrasse. Dieser Baufehler ist vielfältig in seiner konstruktiven Ausbildung. Am Ende ist das Ergebnis aber gleich, eine (zu) hohe Spritzwasserbelastng mit Staunässebildung an der Holzkonstruktion. Das ist dann das Einfallstor für einen Befall durch Blättlingspilze. Deren Zerstörung des Holzes erfolgt dann verdeckt, von innen heraus. Dem Bauherrn meldet der Blättling mit dem Erscheinen seiner Fruchtkörper einen Totalschaden.

Blättlingsbefall an der Fenstertür eines Wohnhauses.  Ursache ist die Spritzwasserbelastung und andere konstruktive Bedingungen, denen das normale Fensterholz "nie und nimmer" gewachsen ist. Foto: Rüpke
Der rostige Nagel an der Beschlagleiste zeigt die (zu) hohe Holzfeuchte an. Die Fruchtkörper des Blättlings zeigen die vollendete Zerstörung des Fenstertürelementes an, denn dieser Pilz ist ein Innenholzzerstörer. Foto: Rüpke

Noch einmal die Vielfalt der Fruchtkörper: links untypische vielfältige und vielfarbene Dunkelfruchtkörper, daneben rechts das typische Konsolerscheinungsbild am Rand der Sitzhölzer einer Parkbank.

Sonst weißlich, hier mit untypisch zotteligem Rand, daunter aber die typischen Lamellen vom Blättling (am Spielgerät). Foto: Rüpke
Konsolartige Fruchtkörper vom Zaunblättling beim Zerstörungswerk (an einer Parkbank). Foto: Rüpke

Folgende Bilder zeigen die alltägliche Gefährlichkeit der Blättlinge. Links en einem Telefonmast, der an seinem unteren, statisch sensiblen Bereich (innen) bereits zerstört ist und für einen aufsteigenden Monteur eine Todesfalle sein kann. Rechts der Blättlingsbefall an der Befestigung der hölzernen Ladefläche eines LKW`s am Chassis. Da holzzerstörende Pilze nicht zum Spektrum der Beobachtung eines TÜV-Prüfers gehören dürften, wird der LKW deshalb tückischerweise hier ohne Mängel bleiben.

Lebensgefährlich: Diesen Telefonmast hat der Blättling innen bereits völlig zerstört. Bald reicht ein Sturm um ihn umzuknicken. Der Aufstieg eines Monteurs könnte da leicht tödlich enden. Foto: Arnold
Auch die Ladefläche eines Lastkraftwagens kann für einen Blättling der ideale Lebensraum sein. Leider ist an dieser Stelle auch die Ladefläche auf das Chassis montiert. (Jetzt verstehen Sie die Meldung im Verkehrsfunk: eine Ladefläche liegt auf der A2.) Foto: Arnold

Irgendwo hört der Spaß auf, wenn auf einem Spielplatz Fruchtkörper des Blättlings zu sehen sind. Hier ist immer Alarm und Handeln angesagt. Diese Geräte müssen gesperrt und ausgetauscht werden.

Lebensgefährlich: Dieser tragende Balken der Schaukel auf einem Spielplatz ist innen völlig zerstört. Das lustige Schaukeln könnte tragisch enden. Foto: Rüpke
Ein Blick gegen die Sonne zeigt die Umrisse von Fruchtkörpern auch am Schaukelbalken selber. Hier hilft nichts mehr, es muß sofort etwas geschehen. Foto: Rüpke
homeweiterer Holzfragen Link zu den weniger bekannten Problemen mit dem Blättlingspilz:

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